IoT and Me 2021 – weitere Einblicke in mein Projekt – GPS Haustiertracker

- Lesedauer 3 Minuten -

Seit meinem letzten Beitrag über Monti und meinen Haustiertracker ist jetzt einige Zeit vergangen und deshalb wollte ich allen Interessierten nochmal ein paar Einblicke geben.

Immer Ärger mit dem Geschirr

Monti ist leider auch weiterhin der Meinung, dass er außer seines Fells nichts weiter am Körper tragen möchte und wehrt sich dementsprechend weiter gegen sein Geschirr.

Er lässt es sich zwar problemlos anlegen aber zeigt mir weiter die kalte Schulter und tritt den Sitz- beziehungsweise Liegestreik an.

Am vergangenen Wochenende konnte ich Monti dann doch noch zu einer kleinen Tour rund ums Haus überreden mitsamt Sensor und Geschirr.

Monti auf dem Parkplatz vorm Haus

Auswertung der Daten

Die Daten, die ich von Montis Sensor bekomme, kann ich mithilfe der B.One Gallery auswerten.

Das ist der interessante Part, da ich so nachvollziehen kann wo Monti unterwegs war.

In der Gallery findet man die Positionen unter Diagramme –> Positionen sobald man den Browan Tabs Sensor ausgewählt hat. Hier kann man nun noch den gewünschten Zeitbereich definieren und auswählen ob die Positionen gruppiert oder separat angezeigt werden sollen und ob die Route durch Verbindungslinien markiert werden soll.

Auswahl in der Gallery

Ich habe mich hier für die Auswertung der Daten von letztem Sonntag für separate Positionen und die Darstellung als Route entscheiden.

Detailansicht der Karte mit Route

Monti hat das Geschirr etwa 4 Stunden von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr getragen und ist dementsprechend viel hin und her gelaufen. Im rot markierten Haus wohnt Monti und die Positionen darin und rundherum zeigen den Weg, den er abgelaufen ist. Wie man sieht ist er zwar viel hin und hergelaufen hat sich dabei aber nie weit vom Haus entfernt. ?

Wie geht’s weiter?

Für die Zukunft stehen zwei große Aufgaben an.

Die erste Herausforderung ist die gleiche wie bisher. Monti weiter an sein Geschirr zu gewöhnen bis er vielleicht doch ganz normal seine Runden dreht damit.

Und die zweite Herausforderung ist die Verbesserung der User Experience. Mit der Ansicht in der Gallery bin ich zufrieden, aber für ein „Mal kurz reinschauen“ ist diese leider nicht ideal, da diese zu viele Informationen für einen kurzen Kontrollblick bietet.

Hierfür habe ich bereits eine kleine Automatisierung eingerichtet, mit der man per Befehl an einen Telegrambot einen Google Maps Link mit dem letzten bekannten Standort auf sein Smartphone erhalten kann.

Dafür fügt man den von mir erstellten Bot in eine Gruppe in Telegram hinzu und dieser wartet dann auf das vorher definierte Kommandowort „Monti“. Sobald der Bot das Kommando erhält schaut dieser in die Datenbank und gibt den letzten bekannten Standort als Link zu Google Maps aus.

Screenshot Telegram

Der Bot soll später noch mehr Funktionen bekommen, wie die Möglichkeit sich die Route ähnlich zur Darstellung in der Gallery anzeigen zu lassen oder einen bestimmten Zeitpunkt auswählen zu können, statt nur den aktuellsten Standort.

Kurzinterview

In diesem und meinem letzten Beitrag habe ich jetzt schon einiges über mein Projekt geschrieben und wer jetzt noch mehr hören will kann gespannt sein auf das Interview, welches ich mit Michael geführt habe und bald in Form eines Blogbeitrages online geht.

Empfohlen3 EmpfehlungenVeröffentlicht in Anwendungsfälle, B.One Gallery, Minol ZENNER – IoT and Me, Stadt und Land, Stuttgart, Visualisierung

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