IoT and Me 2021 – Einblick in mein Projekt – Hitzeschutz im Sommer

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Hallo Zusammen und herzlich willkommen zu meinem Blogbeitrag.

Für alle die mich noch nicht kennen und den Blogartikel “IoT and Me”-Wettbewerber stellen sich und ihre Anwendungsfälle vor nicht gelesen haben: mein Name ist Cedric-Quirin Schneider ich bin 18 Jahre alt und komme aus dem wunderschönen Erzgebirge. Ich bin nun schon seit 2 Jahren Auszubildender bei Minol und lerne den Beruf Kaufmann für Büromanagement.

Im Rahmen des Projekts „Iot and Me“ dürfen wir, die Azubis und Studenten der Minol-Zenner-Gruppe IoT Lösungen oder auch Ideen zu den Firmen eigenen Sensoren ausarbeiten. Dazu erhielten wir folgende LoRaWAN® Geräte: 

Außerdem erhielten wir die dazu gehörenden Visualisierungstools, wie die B.One Gallery und B.One Middleware sowie Grafana.

Erläuterung des Projektes

Bei meinem Projekt handelt es sich um einen Hitzeschutz im Sommer. Es ist heutzutage keine Seltenheit mehr, dass die Temperatur im Sommer 30 Grad übersteigt. Stellen Sie sich vor, man verlässt am Morgen die kühle Wohnung. Nach einem langen und harten Arbeitstag kommt man erschöpft nach Hause und betritt die Wohnung. Ab dem Zeitpunkt, wenn die Wohnungstür aufgeht, kommt einem eine so extreme Hitzewand entgegen, dass es Ihnen vorkommt, als wären sie in einer Sauna. Jeder Bürger kennt dieses Problem.

Die Idee hinter meinem Projekt ist, dass ich anhand bestimmter Lux – und Temperaturwerte Nachrichten an die Handys der betroffenen Erwachsenen schicke, sodass beispielsweise jeder Erwachsene von unterwegs, der elektrisch verstellbare Jalousien hat, auch weis wann der optimale Zeitpunkt ist, diese herunterzufahren. Falls es vergessen werden sollte und noch Kinder oder ältere Menschen zu Hause sind, geht eine Alarmlampe an, die mit Philips Hue betrieben wird.

Im kommenden Bild kann man den Graphenverlauf der letzten zwei Tage sehen. Mein Visualisierungstool für alle aufgenommenen Werte heißt Grafana. Dort kann man erkennen, dass ich beispielsweise bei dem Temperaturgraphen eine Grenze von 35 Grad angestellt habe. Bei 35 bekomme ich eine Nachricht auf mein Handy und die Philips Hue Lampe geht an. 

Hier sieht man die grafische Darstellung der Werte 

Umsetzung und Verwendete Sensoren

Ich benutze für die Erfassung der Werte den Sensitive Strips Multi-Sensor+Drip. Diesen habe ich an der Südseite meines Familienhauses angebracht. Mit diesem habe ich die Funktionen zur Messung der Temperatur und der Beleuchtungsstärke genutzt.

Sensative Strips Multi-Sensor+Drip angebracht an der an der Südseite des Hauses.
Philips Hue Lampe, die bei werte Überschreitung anfängt, hell aufzuleuchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Lampe mit Philips Hue habe ich im Esszimmer verbaut, da es dort am auffälligsten ist.

Schwierigkeiten und Herausforderungen

Die größte Herausforderung war das Verbinden von Philips Hue mit Telegram. Telegram ist ein Chatprogramm wie Whatsapp. Die Lampe sollte mit Telegram verbunden werden. Um dies aber zu ermöglichen, musste ich eine Schnittstelle namens „IFTTT“ benutzen. IFTTT ist ein Programm, über welches man Systeme miteinander koppeln kann. Das Programm finde ich auf den ersten Blick ziemlich kompliziert, weshalb ich mich erst hereinfuchsen musste. Nach mehreren Anlaufschwierigkeiten habe ich festgestellt, dass man erst einen Channel auf Telegramm benutzen muss. Nachdem ich den Channel und alle vorhergehenden Einstellungen hinterlegt habe, funktionierte es. Der Channel wird dafür benötigt, um den Befehl, der von einer Anwendung (Philips Hue) ausgeführt werden soll, zu übermitteln.

 

 

Hier sind die aktuellen Einstellungen, die ich in IFTTT hinterlegt habe, zu sehen

 

 

 

Bei der weiteren Umsetzung meines Anwendungsfalles hatte ich keine weiteren Probleme gehabt. 

Interview mit weiteren Einblicken

In diesem Beitrag habt ihr einen kleinen Einblick in mein Projekt bekommen. Doch wie erging es mir während des Projektes, wie kam ich mit den Sensoren zurecht? Das und mehr erfahrt ihr bald in einem kurzen Interview. 

 

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