Internet der Dinge (IoT) – is doch ganz einfach…

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Eigentlich ist das ja alles kein Hexenwerk mehr, so sollte man meinen. Mhm, aber eigentlich will ich mich mit der Technik gar nicht auseinandersetzen sondern die Vorteile einfach nur nutzen und glaube das das so auch ganz vielen so geht. Ok ich habe verstanden was LoRaWAN ist, wie das funktioniert, welche Vorteile es hat. Aber ich will ja kein Technical Expert sein müssen um das einfach nur zu Nutzen. Deshalb haben wir bei BMZ auch versucht das ganze Thema so einfach wie möglich für Anwender zu gestalten.

Der Anwendungsfall als Startpunkt

Der Startpunkt ist eigentlich immer gleich, du weißt was Du machen möchtest, z.B. möchtest Du wissen welche Temperatur und Feuchtigkeit oder CO2 Werte in Deinem Büro, Meetingraum, Lager, Keller, Kühlraum, Gewächshaus  etc. vorherrschen. Nehmen wir mal an du hast temperaturempfindliche Waren in deinem Kühlraum Obst oder Lebensmittel, oder Pflanzen im Gewächshaus. Du möchtest sichergehen, daß wenn die Temperatur unter oder über einen bestimmten Wert steigt oder fällt, Du darüber eine Mitteilung per eMail oder eine SMS bekommst.

Die allgemeine Umsetzung

Was braucht man dazu? Zunächst mal einen Sensor der die Temperatur, Feuchte etc. misst und diese einfach durch die Wand des Kühlraums eventuell auch durch den Keller senden kann und das ganze bitte ohne einen zusätzlichen Stromanschluß für jeden Sensor. Die gefunkten Werte sollten sicher sein und nur von Dir gelesen werden können und auch sicher ankommen. Ach ja und für diese Datenübertragung soll dann auch nur ganz wenig Energie notwendig sein, damit man die Batterie des Sensors nicht ständig tauschen muss. Well, das ist LoRaWAN. Die Datenpakete vom Sensor werden empfangen von einer Empfangsstation (Gateway) und diese schickt dann die Pakete weiter über ein Funknetz oder Kabelnetz an das sogenannte Backend-System. Dort erkennt das System welche der Datenpakete von Deinen Sensoren stammen. Dazu muss man natürlich dem Netz auch erst einmal mitteilen, welcher Sensor denn wem gehören. Dann werden die Daten in  einem Rohformat ausgegeben, relativ kryptisch und unverständlich. Also muss man diese übersetzen mit einem sogenannten Parser. Das Datenpaket beinhaltet z.B. einen Temperatur Wert in Celsius und der Lautet 15 Grad.

Damit man nun  das auch noch schön auf einem Zeitstrahl abgebildet bekommt, muss man das visualisieren, sprich man nutz eine Visualisierungssoftware. In dieser muss man auch festlegen was das denn für Daten aus was für einem Netzwerk sind und wie die dann dargestellt werden sollen. Um dann z.B. den Temperaturverlauf der letzten Woche abzubilden. Toll wäre es jetzt noch wenn man die Grafik auch jemandem Anderen einfach senden könnte, und derjenige dann auch immer wenn er auf den Link klickt den aktuellsten Verlauf sieht, sprich der Report sich dann immer selbständig aktualisiert. 

Das ist ja toll, ja finde ich auch, noch besser wenn man dann zum Beispiel ganz einfach einstellen kann, wenn die Temperatur zu hoch oder zu niedrig ist, das man dann eine eMail oder SMS bekommen möchte die einen warnt. “Hallo die Temperatur ist zu niedrig das Frischfleisch oder Gemüse friert ein, oder aber zu hoch die Ware verdirbt”

Denke das Problem ist klar. Mhm, ich will das aber eigentlich nur einfach nutzen können. Sprich ich kaufe solch einen Sensor, kaufe ein Gateway schon mit Netz und Datenübertragung und dann hätte ich gerne die Möglichkeit alle meine Sensorwerte sofort zu sehen oder eine Art Anzeigetafel (Dashboard) was alle meine Sensoren so machen oder auch Benachrichtigungen zu bekommen. Die Sensoren anschrauben, aufstellen und einschalten ist ja einfach  und auch das Gateway an eine Steckdose anschließen, ähnlich wie einen WLAN Router aufstellen, auch.

Das wars. Moment sagst Du; ich muss doch die Sensoren im Netz anmelden und wie kommen denn die Daten vom Gateway in meine Software ohne das ich da was machen muss?

Umsetzung einfach mit ZENNER IoT PLUG&PLAY

Wenn Du IoT einfach nur nutzen willst dann schau Dir mal ZENNER IoT PLUG&PLAY mit dem GatewayPLUS Smart, Indoor oder Outdoor an. Da hat ZENNER das genau so zusammengebracht. Einfach ein GatewayPLUS kaufen, darin ist bereits das LoRaWAN-Netz und eine SIM Karte zur Datenübertragung für 24 Monate und bis zu 50 Sensoren enthalten. Das Smart hat keine SIM Karte da stellst Du die Datenübertragung über dein WLAN her. Du wählst dann bei der Bestellung deines Gateways die Option ZENNER IoT PLUG&PLAY aus, womit Du auch einen Zugang zur Visualisierungslösung B.One Gallery erhältst, ebenfalls für 24 Monate und 50 Devices. Und nun kommt das Beste: für ausgewählte Sensoren kannst Du beim Kauf im ZENNER Shop auch die ZENNER IoT PLUG&PLAY Option auswählen und das ZENNER Team macht dann quasi alles für Dich. Sprich: dem Netz mitteilen, dass das Dein Sensor ist den Du da kaufst und Du die Daten bekommen sollst, nicht nur in Deinem Netzzugang, sondern direkt auch schon in deiner Visualisierungslösung B.One Gallery. Du brauchst dann nur noch einen Internetzugang um auf Deine Gallery zuzugreifen, die Sensoren und das Gateway montieren/aufstellen und einschalten, Dich in Deiner B.one Gallery anmelden und schon wirst Du die Werte Deiner Sensoren sehen, sobald diese beginnen zu Senden.

Willst Du dann eine Nachricht erhalten, wenn wie im Beispiel die Temperatur nicht mehr so ist wie sie sein soll, dann gibst Du einfach die Werte dafür z.B. >= 8 Grad oder < 4 Grad und gibst die E-Mail-Adresse ein, an die im Fall der Fälle eine eMail mit welcher Message geschickt werden soll. Das ist dann wirklich ganz einfach.

Natürlich kannst Du auch andere LoRaWAN Sensoren nutzen. Schaue einfach welche bereits unterstützt bzw. schon übersetzt (geparsed) sind in Deiner B.One Gallery. Die musst Du dann aber selber dem Netz und Deiner B.One Gallery anlegen, aber keine Sorge, auch das ist auch ganz einfach nur eben dann nicht mehr PLUG&PLAY. Wie genau das funktioniert wird Dir im Quick Guide – B.One Middleware gezeigt.

Ich find’s toll. Und das Beste daran ist, dass Du damit eine nahezu unbegrenzte Anzahl an Einsatzmöglichkeiten hast. Schau einfach mal mit IoT Augen wo könnte Dir ein Sensor helfen… Füllstände, Bewegungsmelder, Klimadaten, ….

Du möchtest mehr dazu erfahren oder wissen welche Sensoren es mit dieser Option der Visualisierung bei ZENNER gib? Dann schau mal hier PLUG&PLAY Sensoren

Gateway-Position mit der Community teilen

Wenn Du magst, kannst du Dein GatewayPLUS hier in der B.One Community dann auch auf der Community-Karte anzeigen lassen. Kann mir gut vorstellen das du jetzt schon eine Menge Ideen hast. Wenn Du davon was umgesetzt hast dann teile Deinen IoT Anwendungsfall doch einfach hier in der Community.

Boris

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